Systeme achten

Unser Körper funktioniert dank einem riesigen System von Zellen und Organen, welche Leben überhaupt erst ermöglichen

 

Unser Denken und Handeln ist Ausdruck eines komplexen Systems, das Informationen bewusst oder unbewusst wahrnimmt, speichert, weiterleitet und damit unseren Alltag mitbestimmt

 

Unser seelisches Wohlbefinden ist geprägt vom System unserer Herkunft und von den Systemen, in denen wir täglich leben und wirken

 

Bei der Begegnung mit Systemaufstellungen betrachten wir eines oder mehrere solcher Systeme. Dank einer bildlichen Darstellung mit Figuren, Symbolen oder anderen stellvertretenden Objekten erhalten wir einen neuen und vollständigeren Blick. Gemeinsam schauen wir hin, wo etwas fehlt oder vergessen wurde. Wo schliessen wir etwas aus und in welche Richtung könnte ein nächster Schritt gehen? 

 

Bei systemischen Aufstellungen geben wir dem inneren Bild einer Familie, einer Gruppe oder einer Beziehung eine sichtbare Dimension.  Dank dem Einsatz von Stellvertretern, Figuren oder Symbolen können diese Bilder betrachtet, verändert und neu gefügt werden. 

 

Wir beachten Ausgeschlossenes oder Fehlendes und schauen hin zu Dingen, die ausgeklammert wurden. Lösungen entstehen da, wo Versöhnung geschieht. Wenn Ausgeschlossenes wieder einen Platz erhält oder wenn längst Vergessenes erinnert wird, kann ein System zu mehr Liebe, Kraft und Ordnung finden. So entstehen oft ganz neue Sichtweisen für unsere Rollen in Beziehungen, bei der Arbeit oder in der Freizeit. Das Verständnis für das eigene Verhalten und das Verhalten der Umgebung wächst. 

Systemaufstellungen sind keine Wunderheilungen und dienen nicht der Suche nach Gut und Böse oder nach Schuld und Unschuld. Nach meinen bisherigen Erfahrungen bieten Aufstellungen  eine behutsame  Möglichkeit zur Annäherung an die eigene Geschichte, eine Bewegung hin zu den eigenen Wurzeln und sind oft eine Kraftquelle für den Alltag.